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Immer an die Milch denken (Oder: ToDo Teil II)

Eigentlich müsste ich mit Things ja zufrieden sein. Die Things-Cloud funktioniert zuverlässig, die App ist schön aufgeräumt und passt zu meiner „Arbeitsweise“.

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Aber,… ich sollte immer mit meinem Spieltrieb rechnen. Am Montag wurde ich nämlich über @pixelgraphix darauf aufmerksam, dass Remember The Milk eine neue iPhone-App veröffentlicht hat. RTM habe ich früher auch lange verwendet, bis ich dann tausende andere ToDo-Apps ausprobiert habe. Im Grunde gab’s aber damals auch schon wenig zu meckern bei RTM.

Und so habe ich jetzt die wirklich sehr schöne neue App als Anlass genommen, um RTM mal wieder zu testen. Bei der Gelegenheit habe ich dann auch gesehen, dass das eine Universal-App ist, und somit auch auf dem iPad läuft. Damit wären ja schon mal ein paar Anforderungen erfüllt, die ich so an ToDo-Apps stelle. Seit gestern bin ich also am Testen, und bisher wirklich begeistert. Die Synchronisation funktioniert hervorragend und schnell (Ok, man braucht dazu einen Pro-Account), und die App lässt sich schön bedienen.

Ich werde wohl jetzt erst mal bei RTM bleiben, weil es gegenüber Things ein paar kleine aber tolle Vorteile hat. Beispielsweise gibt es natürlich die Weboberfläche, die mir zwar nicht gefällt, die aber manchmal sehr praktisch ist, um am Mac/PC schnell mal ein paar Tasks einzutragen. Außerdem lassen sich Tasks per Mail hinzufügen, und Siri lässt sich ohne die üblichen Email-Umwege integrieren. Nicht dass ich Siri sehr oft nutzen würde, aber manchmal kann es doch ganz praktisch sein, und die „Erinnerungen“-App von Apple ist auch nicht gerade ein Glanzstück ;)

Was mir auch sehr gut an der App gefällt, sind die Push-Notifications. Und zwar bei so kleinen Details wie dem Badge-Counter. Bei den meisten anderen ToDo-Apps, die über die Cloud synchronisieren, muss man immer zuerst die App öffnen, damit man die aktuelle Anzahl der heute fälligen Tasks am Badge sieht. So kann es doch passieren, dass man Sachen vergisst, wenn man die App nicht regelmäßig öffnet. Nicht so bei RTM. Sobald hier im Web oder auf einem anderen Device eine heute fällige Aufgabe eingetragen oder als erledigt markiert wird, aktualisiert sich sofort die Zahl am Icon der App, ohne dass man diese öffnen müsste. Auch Erinnerungen kommen per Push, ohne die App zu öffnen.

Genau diese Details lassen mich jetzt bei RTM bleiben, und vielleicht wird die Webapp ja auch mal überarbeitet. Die sieht nämlich neben den mobilen Apps nicht besonders frisch aus.

Und ich bin jetzt mal gespannt, wann ich den nächsten ToDo-Artikel schreibe ;)

 

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  1. Habe ich mir auch angeschaut. Passt aber irgendwie nicht zu mir. Ich fahre jetzt zweigleisig. Für Termine nutze ich den Google Calendar (auf iPhone und iPad mit Agenda) und für „normale“ Todos hat es mir Do It (Tomorrow) angetan. Momentan ;)

    • Oha, ja, Do It (Tomorrow) sieht auch sehr gut aus. Kannte ich bisher noch gar nicht. Für Termine verwende ich auch den Google Kalender. Seit iOS5 auch wieder mit der iOS-eigenen Kalender-App.