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Internet (Vollversion)

Auf Nimmerwiedersehen, Dorf-DSL mit ~700kbit/s.
Hallo Internet mit ~55Mbit/s.

:)

Die Qual hat ein Ende. Seit Mittwoch sind wir nun auch im „richtigen“ Internet angekommen. Nachdem bis Ende letzter Woche zwar schon feststand, dass am Mittwoch unser alter DSL-Vertrag beendet wird, aber noch kein Termin von m-net stand, hat es nun tatsächlich geklappt. Die neue Leitung ist geschaltet. Spannender hätte man es ja fast nicht machen können.

Gebucht hatte ich, schon im Oktober, den Tarif mit 50Mbit/s. Wenn schon schnell, dann will ich natürlich auch das maximal Mögliche. Klar. Den Sommer und Herbst über habe ich dann gespannt die Arbeiten zum Vergraben der Glasfaserleitung beobachtet. Immer näher kamen die Bagger, und immer näher kam der Dezember, der laut m-net der Monat sein sollte. Dann wurde es ruhig…
Nach ein bisschen Hin und Her mit dem Support, bei dem ich dann auch erfuhr, dass die Glasfaserleitung seit 18. Dezember aktiv ist, ging es dann stückchenweise weiter, plötzlich trudelte eine Kündigungsbestätigung von Congstar (mein alter Provider) ein, und in letzter Minute stand dann auch ein Schaltungstermin von m-net. In der Auftragsbestätigung stand, wie erwartet, dass bei uns im Haus keine Arbeiten durchgeführt werden müssen, und somit niemand zuhause sein muss. Umso überraschter war dann aber meine Frau, als am Mittwoch Vormittag plötzlich doch ein Techniker vor der Türe stand. Glücklicherweise, muss man sagen. Denn der freundliche Herr hat nämlich festgestellt, dass man ihm etwas falsch mitgeteilt hat, eine falsche Leitungsnummer, oder was weiß ich, was er dann aber schnell telefonisch richtiggestellt hat. Hätte er das nicht bemerkt, hätte es so schnell auch kein Internet gegeben, hat er gesagt. Glück gehabt :)

Ja, und rund 20 Minuten später war dann die Fritz!Box mit 55Mbit/s verbunden, und seitdem flutscht alles nur noch so. Cool :) Endlich macht z.B. der Apple TV Sinn, den ich mir vor fast 2 Jahren gekauft habe. Vor allem jetzt, nachdem es Watchever gibt, und plötzlich ein breites Spektrum an Filmen und Serien auf Knopfdruck zur Verfügung steht. Endlich kann ich das iCloud-Backup bei unseren iOS-Geräten aktivieren. Endlich kann ich Apps installieren und aktualisieren, ohne überlegen zu müssen, wie lange das jetzt wohl wieder dauert. Endlich kann man telefonieren und was aus dem Internet laden, ohne dass das Telefongespräch beeinträchtigt wird. Und so weiter und so fort. Ihr kennt das ja :)

Es ist schon toll, das Internet endlich so nutzen zu können, wie man es schon länger machen wollte. Oder, wie ich mir gestern dachte: „Endlich funktioniert das mal.“

Bei diesem Providerwechsel habe ich aber auch wieder ein paar Sachen gelernt. Erstmal hatte ich wieder mal das Gefühl, dass die Kommunikation zwischen den verschiedenen Providern nicht ganz optimal läuft. Sonst wäre der Anschluss bestimmt schon früher zur Verfügung gestanden. Außerdem darf man, wenn man von m-net eine Auskunft will, auf gar keinen Fall eine Mail schreiben. Die Antwortzeiten sind dort nämlich unglaublich hoch. Die Telefonhotline scheint wesentlich besser zu funktionieren. Und bei der Fritz!Box, die ich von m-net bekommen habe, stört mich, dass ich z.B. keinen eigenen sip-Provider eintragen kann. Hätte ganz gerne noch eine unabhängige Telefonnummer. Und die Firmware der Fritz!Box traue ich mich auch nicht zu aktualisieren. Zu groß ist die Angst, etwas kaputt zu machen, und dann nicht mehr in’s Netz zu kommen. Die Zugangsdaten standen nämlich auch auf magische Art und Weise plötzlich drin, und auf Papier gibt’s die von m-net offenbar nicht.

Aber gut, soweit funktioniert alles, ich bin wahnsinnig erleichtert, ich freue mich, bzw. wir freuen uns, und ich bin jetzt dann mal beschäftigt ;)

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