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Filmborn

Filmborn befindet sich nun seit nicht mal einer Woche auf meinem iPhone, hat sich aber mittlerweile schon fast zur Standardapp in Sachen Fotobearbeitung entwickelt. Eigentlich ist Filmborn eine Art Simulation einer analogen Kamera. Davon gibt es im App Store unzählige. Filmborn macht unter diesen ganzen Apps aber einen sehr unverspielten und eher professionellen Eindruck. Allerdings ist der Fotografiermodus nicht der, in dem ich die App benutze. So lange sich unter iOS mit einer Wischgeste vom Lockscreen ausschließlich die iOS-eigene Fotoapp öffnen lässt, wird es keine andere App schaffen, dass ich damit im Alltag meine Fotos aufnehme. Für spezielle Anwendungsfälle schon, aber nicht als Alltagskamera.

Ich benutze Filmborn im Editiermodus für Fotos, die ich bereits gemacht habe. Die Benutzeroberfläche ist ziemlich aufgeräumt, und man findet sich gleich zurecht. Als Filter stehen 9 Simulationen von echten Analogfilmen zur Verfügung. 6 Farbfilme und 3 Schwarz/Weiß-Filme. Im zweiten Tab lässt sich das Foto dann finetunen mit bekannten Reglern wie Helligkeit, Kontrast, Schärfe, usw. Ein Tool für das Editieren der Gradationskurve kann per In-App-Kauf nachgekauft werden. Eine Vignette fehlt leider, aber damit kann ich leben. Und vielleicht kommt das ja noch irgendwann. Im dritten Tab kann man das Foto dann beschneiden, drehen, und (finde ich besonders erwähnenswert) stürzende Linien korrigieren. Dafür habe ich bisher immer SKRWT verwendet, aber so geht das dann gleich alles in einer App. Sehr praktisch.

Beim Speichern lässt sich, wie mittlerweile zum Glück meist üblich, das bearbeitete Foto über das Originalfoto mit allen (nichtdestruktiven) Änderungen speichern. Fotoapps, die dieses Feature nicht haben, haben bei mir mittlerweile keine Chance mehr. Außerdem lässt sich der Filmborn-Editor auch direkt aus dem Editor der Fotos.app als Erweiterung im vollen Funktionsumfang nutzen, was ich mittlerweile auch sehr oft mache.

Ich finde, Filmborn ist eine sehr gute und runde Fotoapp, die sehr schöne Ergebnisse liefert, und auf meinem iPhone direkt mit Darkroom konkurriert. Beide Apps bieten einen ähnlichen Funktionsumfang, wobei sich Darkroom allerdings nicht als Erweiterung der Fotos.app nutzen lässt. Beide Apps laufen auch leider nicht auf dem iPad, wo ich sie aber sehr gerne nutzen würde. Ich hoffe, da kommt noch was in Zukunft.

Unten findet ihr ein paar Fotos, die ich in den letzten Tagen mit Filmborn bearbeitet habe.

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Darkroom – Photo Editor
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