Darkroom 3

Heute ist Darkroom in der Version 3 erschienen. Durch Darkroom laufen zur Zeit bei mir nahezu alle Fotos, die ich nachbearbeiten möchte. Vor allem jetzt mit der Version 3, die ich zum Glück in letzter Zeit ausführlich betatesten durfte, bietet die App fast alles, was man so braucht.

Ob es jetzt einfach „nur“ Filter sind, die man über die Fotos legen möchte, oder ob man das Finetuning selbst mir einer Reihe von Reglern übernehmen, oder die Gradationskurve verbiegen möchte, Möglichkeiten gibt es in Darkroom mehr als genug. Besonders erwähnenswert in der neuen Version finde ich hier die Möglichkeit, nun auch eine Perspektivkorrektur durchführen zu können.

Bisher hielt mich auch öfter vom Bearbeiten mit externen Apps ab, dass diese immer den Livephototeil gekillt haben. Darkroom 3 macht das aber nicht mehr. Die Bearbeitungen werden nun über das gesamte Livephoto gelegt, und mit exportiert. Sehr praktisch. Und zu guter Letzt gibt es jetzt auch einen Batch-Export. Nun muss ich nicht nach dem Bearbeiten jedes Foto einzeln exportieren, sondern bearbeite jetzt alle, und exportiere dann alles in einem Rutsch. Alles nicht destruktiv natürlich. Großartig.

Was ich aber immer noch sehr schmerzlich vermisse, ist der iPad-Support. Auf dem großen Display wäre das Bearbeiten der Fotos noch um einiges besser. Ich hoffe, das kommt demnächst dann auch noch.

BeatMaker 3

Ich habe ja damals auf dem iPhone 3G (oder so ungefähr die Zeit auf jeden Fall) schon Tracks mit BeatMaker von Intua zusammengeklickt. Im Laufe der Jahre habe ich dann etliche (wirklich nahezu unzählige) andere Musikapps für iOS gekauft und damit rumgespielt. Aber so unterm Strich war BeatMaker immer die beste, stabilste, umfangreichste und intuitivste App auf diesem Gebiet.

Und natürlich musste ich dann gestern auch sofort zuschlagen, als nach langer Wartezeit endlich BeatMaker 3 rauskam. Im Moment nur als iPad-App, aber eine iPhone-Version soll noch folgen. Aber auf dem iPad macht es schon am meisten Sinn :)

Jetzt muss ich nur noch Zeit dazu finden, mich da wieder richtig reinzufuchsen. Lust dazu hätte ich ja schon ;)

Day One verschlüsselt

Nicht dass ich jetzt mittlerweile regelmäßig Einträge in Day One schreiben würde1, aber die jetzt eingeführte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist auf jeden Fall zu begrüßen. Vor allem bei so persönlichen Dingen wie Tagebucheinträgen.

  1. Von Zeit zu Zeit schaffe ich es regelmäßig. Aber nicht regelmäßig regelmäßig ;)

Things – verdammt

Shit ey. Jetzt habe ich mich so in Todoist reingenerdet, bin mal mehr, mal weniger damit zurecht gekommen, und ich dachte, ich habe endlich „meine“ Todo-App gefunden. Habe in den Premium-Account investiert, und mir Workflows zurechtgelegt. Und dann, nicht ganz ohne Vorwarnung1, kommt Things 3 um die Ecke, und ich kann nicht widerstehen. Verdammt.

Things hat mich mit der Zeit frustriert, weil die lange angekündigte Version 3 einfach nicht erscheinen wollte. Die App war nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Ich hatte das Gefühl, Things kann nicht mehr Schritt halten. Todoist dagegen war am Leben. Und mit dem riesigen Funktionsumfang war es genau das Richtige, um sich lange damit zu beschäftigen, und sich technisch reinzuarbeiten. Die Betaversion von Things 3 habe ich dann gekonnt ignoriert. Ich habe die App zwar getestet, aber nicht so richtig an mich herangelassen. Aber jetzt, nach dem Release, brach meine Ignoranz, und Things 3 hat mich in seinen Bann gezogen. Das klingt jetzt vielleicht etwas sehr überzogen für Software, trifft es aber doch ganz gut.

Things 3 ist, und das galt auch schon damals für Version 1, durchdesignt bis in die letzte Ecke der App. Es ist eine wahre Freude für die Augen, sich durch seine Aufgaben zu arbeiten, begleitet durch die ganzen Gesten und das gut dosierte haptische Feedback2. Aber halt. So sehr wollte ich eigentlich gar nicht ins Detail gehen. Ich habe mir jetzt jedenfalls die Arbeit gemacht, meine ganzen Aufgaben manuell wieder von Todoist zu Things zu übertragen. Ist auch nicht ganz verkehrt, sowas ab und zu mal zu machen. So hat man seine Aufgaben auch gleich mal wieder ausgemistet.

Und beim Übertragen ist mir auch wieder bewusst geworden, dass ich mit dem Workflow in Things immer am besten zurecht gekommen bin. Man ist nicht gezwungen, alles zu einem Projekt zu machen, und alles zu überorganisieren. Things ist simpel genug, um mich am wenigsten von allem zu überfordern. Das war damals bei Version 1 und 2 so, und ist auch bei Version 3 unverändert. Mir werden zwar einige Features von Todoist abgehen, aber dafür glaube ich, meine Aufgaben wieder besser im Griff zu haben. Außerdem kann Things etwas, das ich bei Todoist schmerzlich vermisst habe: Nämlich Aufgaben mit Siri hinzuzufügen. Zwar ist das bei Todoist bestimmt auch nur eine Frage der Zeit, da in iOS 11 bestimmt Todo-Apps von Siri unterstützt werden, aber ich finde die Integration, wie sie jetzt in Things gestaltet ist, sehr gut gelungen.

Jetzt bleibt nur die Angst, bald wieder so enttäuscht dazustehen, weil ich das Gefühl habe, es tut sich nichts mehr. Wäre wirklich schade. Und ich kann ehrlich gesagt auch gar nicht verstehen, wie eine Softwarebude überleben kann, die jetzt zum ersten Mal seit vielen Jahren, wieder Geld für eine neue Version verlangt. Aber es scheint ja zum Glück doch irgendwie zu funktionieren. Das Geld ist die App auf jeden Fall wert.

Things 3 ist in meinen Augen eine Vorzeigeapp für gutes Design, und es sollten sich so einige, auch Apple, ein Beispiel daran nehmen.

Things 3
Preis: 10,99 €
Things 3 for iPad
Preis: 21,99 €
  1. Ich durfte in der Beta-Phase dabei sein.
  2. Ab iPhone 7

Filmborn

Filmborn befindet sich nun seit nicht mal einer Woche auf meinem iPhone, hat sich aber mittlerweile schon fast zur Standardapp in Sachen Fotobearbeitung entwickelt. Eigentlich ist Filmborn eine Art Simulation einer analogen Kamera. Davon gibt es im App Store unzählige. Filmborn macht unter diesen ganzen Apps aber einen sehr unverspielten und eher professionellen Eindruck. Allerdings ist der Fotografiermodus nicht der, in dem ich die App benutze. So lange sich unter iOS mit einer Wischgeste vom Lockscreen ausschließlich die iOS-eigene Fotoapp öffnen lässt, wird es keine andere App schaffen, dass ich damit im Alltag meine Fotos aufnehme. Für spezielle Anwendungsfälle schon, aber nicht als Alltagskamera. Weiterlesen