Alle Jahre wieder (Die iOS-Beta-Versuchung)

Also, ich dachte mir ja, dass ich dieses Jahr wirklich stark bleiben könnte, und diesmal keine Betaversion installiere.

Hahahahahahaha!

Hat natürlich nicht geklappt :-D Und mittlerweile läuft mein iPhone X, mein iPad Pro, und, trotz aller schlechtenErfahrungen, auch meine Apple Watch mit den aktuellen Betaversionen von iOS 12 und WatchOS 5.

Und wow! Das läuft alles schon verdammt rund. Klar, kleinere Bugs hier und da. Aber ganz ehrlich, da gab es schon ein paar „fertige“ iOS-Versionen, die waren um einiges schlimmer, als diese frühe Betaversion. Und wenn man bedenkt, dass noch ein paar Monate vergehen, bis iOS 12 rauskommt, kann man sich da echt drauf freuen. Das wird ziemlich gut. Selbst WatchOS 5 läuft unglaublich rund, stabil, und saugt nicht mal den Akku leer.

Also, ich sage jetzt nicht „installiert euch die Betas auf eure Geräte“, aber ich möchte damit sagen: Freut euch auf den Herbst :)

Kurz geschwitzt

Heute Abend dachte ich mir „Dann aktualisierst Du mal das in die Jahre gekommene, aber immer noch gute iPad Mini 2 auf iOS 11.0.3. Ist ja kein großer Act.“ War es aber dann doch.

Das OTA-Update ging irgendwie nicht. Warum auch immer. Das Update war bereits geladen, und Speicher war auch genügend frei. Aber ich bekam immer wieder zu lesen, dass ein Fehler aufgetreten ist, und das Update nicht installiert werden kann.

„Ok, braucht halt extra Streicheleinheiten heute. Geh ich halt ans MacBook, und mach‘ das Update über iTunes. Das geht immer.“ Oder auch nicht. Denn nach dem ersten Versuch befand sich das iPad dann plötzlich im Wartungsmodus, und schrie nach einer Wiederherstellung. Die Wiederherstellung schlug dann allerdings auch immer fehl. Hatte ich auch noch nie.

Aber man lässt sich ja nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Schließlich habe ich bisher jedes iOS-Gerät wieder zum Laufen gebracht, wenn kein Hardwaredefekt vorlag. Also habe ich das iPad mal in den DFU-Modus versetzt, was eigentlich immer die Möglichkeit bietet, das Gerät wieder neu aufzusetzen. Immer! Nur heute nicht. Selbst im DFU schlug die Wiederherstellung immer fehl. Verdammt. Da wurde ich dann doch nervös. War das doch eben der Joker. Und der funktionierte nicht.

Ratlosigkeit.

Nun ja, und was habe ich dann getan? Richtig. Mal das Kabel getauscht, und die Lightning-Buchse mit Zahnstocher gereinigt (War aber nichts drin.). Und siehe da. Funktioniert :D Die Wiederherstellung lief sauber durch, und das Backup ist mittlerweile auch wieder drauf. Erleichterung :D

Wo das Problem jetzt genau war, kann ich nicht sagen. Vermutlich das Kabel (Was aber auch nicht erklärt, warum das OTA-Update nicht funktioniert hat.)

Was ich aber eigentlich sagen will: Trotz des Ärgers heute Abend ist das Gerät dank Backup (iCloud) wieder im selben Zustand, wie zuvor. Und ich habe noch durch keinen Update-Fuckup eines iOS-Gerätes nennenswert Daten verloren (Ja ok, einmal schon. Aber einmal in 10 Jahren ist ein Clean-Install ok ;), geschweige denn das Gerät nicht mehr zum Laufen gebracht (wirklich!). Also, macht Backups, und macht Updates. Es kann fast nichts schiefgehen. Außer dass es im schlechtesten Fall ungeplant viel Zeit kostet. Aber das dürfte zu verschmerzen sein ;)

BeatMaker 3

Ich habe ja damals auf dem iPhone 3G (oder so ungefähr die Zeit auf jeden Fall) schon Tracks mit BeatMaker von Intua zusammengeklickt. Im Laufe der Jahre habe ich dann etliche (wirklich nahezu unzählige) andere Musikapps für iOS gekauft und damit rumgespielt. Aber so unterm Strich war BeatMaker immer die beste, stabilste, umfangreichste und intuitivste App auf diesem Gebiet.

Und natürlich musste ich dann gestern auch sofort zuschlagen, als nach langer Wartezeit endlich BeatMaker 3 rauskam. Im Moment nur als iPad-App, aber eine iPhone-Version soll noch folgen. Aber auf dem iPad macht es schon am meisten Sinn :)

Jetzt muss ich nur noch Zeit dazu finden, mich da wieder richtig reinzufuchsen. Lust dazu hätte ich ja schon ;)

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Meine Highlights der WWDC-Keynote 2017

Vorgestern Abend war der Fernseher mal wieder für mich reserviert. Es war nämlich Keynote-Zeit, und da gehört das Ding dann immer mir. Wobei ich sagen muss, dass ich dann doch den größten Teil der nahezu 2,5 Stunden langen Keynote auf dem iPad Pro mit den AirPods im Ohr geschaut habe. Aber das spielt jetzt eigentlich auch eine nicht so große Rolle. Apple hat dann an Hardware neue Macs vorgestellt, einen Lautsprecher, und ein neues iPad Pro. Außerdem ein neues macOS, tvOS (naja, nicht wirklich), watchOS, und vor allem natürlich iOS 11. Die größten Neuigkeiten bei iOS 11 hat Apple hier gefeatured. Ich möchte hier jetzt die Punkte zusammenfassen, über die ich mich am meisten gefreut habe, bzw. auf die ich mich am meisten freue.

  • Die ganzen Features, die explizit dem iPad gewidmet sind, freuen mich am allermeisten. Damit wird das iPad endlich mehr zum ernsterzunehmenden Arbeitsgerät, und vielleicht tatsächlich mal zum PC-Ersatz, wie Apple es ja schon länger predigt. Das Konzept mit dem Dock gefällt mir sehr gut. Drag and Drop, wenn es dann mal in die ganzen Apps eingebaut ist, scheint auch ziemlich gut umgesetzt zu sein. Das neue flexiblere Multitasking sieht ganz gut aus. Die neue QuickType-Tastatur macht Ziffern und Zeichen schneller erreichbar. Alles in allem ziemlich gut. Und ein größeres Display in die 9,7“-Gehäusemaße zu bauen klingt sehr sinnvoll. Würde mir auch gefallen. Aber das 9,7“ iPad Pro ist auch mehr als ok :)
  • Die ganzen „Machine Learning“-Sachen, die lokal auf den Geräten berechnet werden1, werden nun über iCloud verschlüsselt mit allen Geräten synchronisiert. Endlich macht es zum Beispiel Sinn, Arbeit in die Gesichtserkennung von iOS zu stecken, weil beim Gerätewechsel nicht alles wieder weg ist.
  • Live Photos lassen sich jetzt schneiden, und vor allem das Keyphoto neu definieren. Damit mache ich jetzt quasi mit jedem Foto eine Fotoserie, aus der ich mir das beste Foto aussuchen kann. Großartig.
  • Files. Dateien. War im Grunde schon ein bisschen da mit iCloud Drive. Aber jetzt kann man glaube ich endlich mehr damit anfangen.
  • Was nicht erwähnt wurde, aber auch kommt: Der 1TB-Speicherplan für iCloud Drive wurde abgeschafft, und durch einen 2TB-Plan ersetzt. Bei gleichem Preis. Und das Beste daran ist, dass sich die 2TB jetzt familienweit nutzen lassen. Bisher zahle ich hier nämlich für 3 Speicherpläne, und in Zukunft muss ich dann nur noch für einen zahlen. Perfekt.
  • Die „Augmented Reality“-Demo war technisch sehr beeindruckend. Auch wenn ich noch nicht so ganz weiß, was man damit konkret anfangen soll. Aber wir werden sehen.
  • Apple Pay für Deutschland. Ach, nein, doch nicht 😫
  • Und der Lautsprecher, der HomePod würde mir schon auch gefallen. Aber darüber muss ich mir heuer keine Gedanken mehr machen, da das Ding erst frühestens 2018 nach Deutschland kommt.

Und dann gibt’s da noch ganz viele neue Kleinigkeiten, die mir auch sehr gut gefallen, und die ich gerade alle versuche, zu finden. Denn natürlich habe ich mich wieder nicht im Griff, und habe gleich iPad Pro und iPhone mit den Betas versorgt. Irgendwie gehören Bugs ja mittlerweile mit zum Sommer. Kennt man ja :)

  1. Finde ich übrigens sehr gut, so Dinge nicht in der Cloud berechnen zu lassen, auch wenn es schneller/besser ginge.