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Immer schön aktualisieren (dachte ich mir)

Eigentlich habe ich vorhin angefangen, diesen Beitrag zu schreiben, und ich wollte nur den Screenshot reinkleben. So als Hinweis, dass es ein neues Update gibt, welches Sicherheitslücken schließt, und dass man sowas zeitnah installieren sollte. Als ich den Entwurf fertig hatte, war mein iPhone gerade am Aktualisieren.

Minuten später machte mein iPhone, am Ladekabel hängend, bzzzzt… bzzzzt… bzzzzt… bzzzzt… usw. — Es befand sich in einer endlosen Respring-Schleife. Ganz kurz blitzte immer der Passcode-Screen auf, und schon kam wieder der Spinner (also dieses Drehdingsi), und es machte wieder bzzzzt. Keine Chance, irgendwie mit dem Gerät zu interagieren. Auch ein Reboot brachte das iPhone wieder in diese Endlosschleife. Ganz toll. Macht man dann natürlich bestimmt 10x, das Rebooten. Bringt aber beim 10. Mal halt auch nichts.

Die Lösung des Problems bestand dann darin, das iPhone in den DFU-Mode zu bringen, und mit dem MacBook wiederherzustellen. Tolle Kiste. Kostet mich jetzt halt den Abend, der Mist. Zum Glück war mein letztes iCloud-Backup von heute Abend, und es fehlen mir somit fast keine Daten.

Klar, bei den ganzen Millionen an iPhones kann durchaus mal was schief gehen. Und sollte ich in den nächsten Tagen nichts lesen, dass das Anderen auch so gegangen ist, dann war mein iPhone wohl eine unglückliche Ausnahme. Damit kann ich leben. Aber sollte das wieder auf vielen Geräten schief gelaufen sein, dann fände ich das wahnsinnig peinlich für Apple, und durchaus riskant. Durch solche Fehler steigt bei vielen Benutzern die Skepsis gegenüber (durchaus ja sehr wichtigen Sicherheits-)Updates. Und Apple wird es wohl auch nicht schaffen, in jedes kleines Update, neue Emojis einzubauen, was für viele wohl der einzige Grund zum Aktualisieren wäre.

Naja, ich bin jedenfalls froh, mit DFU und MacBook die Sache in den Griff bekommen zu haben. Aber was ist mit denen, die damit nichts anfangen können? Da bleibt dann auch nur noch der Weg zur Genius-Bar, an der man dann in einer Woche einen Termin bekommt. Oder einschicken. Will man aber auch nicht.

So, genug geschimpft. Im Moment lädt sich mein iPhone gerade alle 12 Trillionen Apps aus dem Store, die dann morgen früh hoffentlich drauf sind, und nach ein paar Kennworteingaben ist dann alles wieder gut.

Was lernen wir daraus? Genau, ohne MacBook ist man leider aufgeschmissen. Genügend iCloud-Speicher für das iCloud-Backup lohnt sich auf jeden Fall. Ein aktuelles Backup ist nämlich Gold wert. Der Wiederherstellungsprozess aus dem iCloud-Backup dauert zwar lang, läuft aber dann doch recht reibungslos ab. Und: Updates vielleicht nicht am Abend machen. Man kommt nämlich dann spät ins Bett, wenn was kaputt geht.

Und denkt dran: Immer schön Updates einspielen. Und ja, ich meine das ernst. Muss ja nicht immer am ersten Tag sein ;)

(Nach Veröffentlichung des Artikels ging mein iPhone wieder aus. Hier geht’s weiter.)

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