Tadaa. Ich heiße euch recht herzlich willkommen in meinem neuen Blog. Es war keine leichte Entscheidung, auf welches System ich setzen werde, und ob ich überhaupt neu anfange.
Nochmal neu anzufangen war letztendlich eine reine Vernunftentscheidung. Die über 900 Posts im alten Blog sind leider DSGVO-technisch für mich nicht mehr zu überblicken. Es sind unzählige Sachen eingebettet, die alle wahrscheinlich irgendwie problematisch sind. Zwar hatte ich mittlerweile auch Plugins installiert, die das ganze Cookiezeug managen sollten, aber wer weiß schon, ob das richtig funktioniert, und ob ich alles richtig eingestellt habe. Auf jeden Fall war da immer dieses ungute Gefühl, dass ich etwas übersehen habe, was mir einen unschönen Brief ins Haus flattern lässt. Also musste das alte Zeug erstmal weg.
Dann war da die Frage, ob ich nochmal auf Wordpress setze, oder mir etwas Neues suche. Nach einer kurzen Suche und ein paar Testinstallationen von Kirby, Bludit, Automad und Grav war ich eigentlich an dem Punkt, dass ich bei Wordpress bleibe. Wordpress kenne ich seit x Jahren, und hatte technisch im Prinzip nie Probleme damit. Aber ich hatte dann doch keine Lust mehr auf das komplexe und träge System, das ich mir über die Jahre mit etlichen Plugins zugefüllt hatte. Also habe ich mir alles nochmal genauer angeschaut. Hier mal kurz meine Erfahrungen:
So richtig klargekommen bin ich mit Grav erst, als ich nicht alles im Admin-Interface machen wollte, sondern die Datei- und Ordnerstruktur als Heimat betracht habe. Mittlerweile weiß ich einigermaßen, wo was eingestellt wird, und wie die Struktur der Artikel aussieht.
Ziemlich stolz bin ich tatsächlich, dass ich es aus eigener Kraft geschafft habe, Google Fonts aus dem Theme rauszuoperieren und lokal einzubinden. Hat mich einige Stunden gekostet.(google-webfonts-helper ist sehr hilfreich.)
Der Versuch, die Seite cookiefrei zu bekommen, hat mir erstmal 500er Fehler verursacht. Keine Ahnung, warum.
Die Lösung lautet jedenfalls:
session:
enabled: true
initialize: false
enabled: false macht bei mir 500.
Naja, und dann war ich ziemlich lange damit beschäftigt, mit wenig CSS-Kenntnissen durch trial-and-error das Theme so hinzubiegen, dass ich damit zufrieden bin.
Ich werde in nächster Zeit bestimmt noch an ein paar Ecken schrauben, aber im aktuellen Zustand finde ich es ganz ok.
Und weil ich mich doch nicht ganz von den alten Sachen trennen kann, habe ich schon ein paar Artikel aus dem alten Blog manuell hier eingefügt und Embeds entfernt. Ich werde in nächster Zeit bestimmt noch mehr rüberholen. Aber das ist momentan auch ein ziemliches Copy-Paste-Hickhack. Schön wäre, wenn ich alle Wordpress-Artikel inklusive Fotos schön in Ordner sortiert exportieren könnte. Dann könnte ich mich da durcharbeiten. Ich habe aber noch nichts entsprechendes gefunden.
Ich wollte eigentlich auch, dass der Link der alten Artikel auch auf zu den übertragenen Artikeln führt. Aber das habe ich leider nicht hinbekommen.
So, und nachdem das hier jetzt soweit läuft, kann ich mich auch wieder wichtigeren Dingen widmen. Nämlich der Musik. Da wollen ein paar Sachen veröffentlicht werden.