in Elektromobilität

Hyundai Ioniq Elektro – und das Warten beginnt

Heute war es so weit. Wir haben heute, nachdem wir den Nissan Leaf zum Vergleich probegefahren sind, beim Hyundai Ioniq Elektro zugeschlagen und den Kaufvertrag unterschrieben.

Das Auto überzeugt uns einfach auf ganzer Linie, und der Kauf fühlt sich ein bisschen an, wie der Kauf des ersten iPhone damals 2007. Im Moment spielt das alles in der breiten Masse keine Rolle, aber in 5-10 Jahren wird das schon anders aussehen. Und die Verbrenner werden die alten Nokias sein. Soweit meine Prognose ;)

Vor der Unterschrift sind wir dann noch mal mit dem Ioniq zu uns nach Hause gefahren und haben mal alles eingeladen, was reinpassen muss. Kindersitze, 3 Kinder, und Kinderwagen. Vor allem beim Kofferraum waren wir sehr positiv überrascht. Wir dachten, wenn der Kinderwagen drin ist, ist der Kofferraum voll. Aber es war dann trotzdem recht viel Platz, um noch ausreichend Reisegepäck für einen Tagesausflug unterzubringen. Sehr gut :)

Und auch sonst war die zweite Probefahrt mit dem Ioniq sehr angenehm und bestätigte unsere Eindrücke der ersten Fahrt vor einer Woche. Diesmal habe ich auch vor der Fahrt dran gedacht, den Duchschnittsverbrauch zurückzusetzen, und bin dann am Ende der knapp 60 km auf einen Durchschnittsverbrauch von 12,9 kWh/100km gekommen, was ein ziemlich ordentlicher Wert ist, wenn man bedenkt dass man bei einer Probefahrt doch öfter mal ausprobiert, wie gut das Auto beschleunigt. Im Alltagsbetrieb dürfte ich gut unter diesen Wert kommen, denke ich.

Auch der Abstandstempomat hat heute wieder wunderbar funktioniert, und ich freue mich schon darauf, dass dadurch dann mein täglicher Arbeitsweg stressfreier wird. Der Spurassistent war diesmal bei Beginn der Fahrt auf „aktiv“ gestellt, was bedeutet, dass er mich ständig aktiv auf der Spur gehalten hat. Da mir das allerdings etwas zu aktiv war, habe ich ihn dann auf die mittlere Stufe gestellt, was deutlich angenehmer war. Hier greift er nur ein, wenn man wirklich dabei ist, die Spur versehentlich zu verlassen.

Unterschrieben habe ich dann für die Premium-Ausstattung. Denn wenn schon, denn schon ;) Nein, im Ernst, die Premium-Ausstattung ist nicht wahnsinnig viel teurer als die Style-Ausstattung, und bietet doch ein paar tolle Features, wie z.B. den Totwinkelassistenten, die Einparkhilfe (Kamera hinten haben übrigens alle Varianten), und die belüfteten Ledersitze vorne. Und jetzt kommen wir zum negativen Teil: Die Lieferzeit beträgt mittlerweile 12 Monate 😱

Zum Glück hat unser Händler ein paar Fahrzeuge im Vorlauf, und diese schon vor ein paar Monaten bestellt. Angeblich soll unser Wagen dann Ende November da sein, was ich aber nicht glaube. Ich rechne leider eher mit Dezember, Januar, und ich hoffe, ich liege wenigstens damit richtig. Drückt uns die Daumen.

Beim Autohaus Listle in Augsburg sind auch noch weitere Ioniq Elektro frei, die schon bestellt sind, und damit keine 12 Monate Lieferzeit haben. Solltet ihr also auf der Suche nach einem Ioniq sein, dann lohnt es sich vielleicht, dort vorbeizuschauen. Und keine Sorge, ich bekomme nichts für die Werbung. Außer, vielleicht, ihr sagt, dass ihr von mir kommt. Vielleicht bekomme ich dann was. Bin mir aber auch nicht ganz sicher :)

Jedenfalls hoffe ich jetzt mal, dass die Zeit jetzt schnell vergeht, das Auto schnell bei uns ist, und wir dann zukunftsorientiert und umweltschonend unterwegs sind. Ich freue mich riesig darauf :)

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Kommentar

  1. Glückwunsch!
    Genau der richtige Schritt. Ich drücke Dir die Daumen für eine kurze Lieferzeit, ich musste vor knapp vier Jahren auch 6 Monate warten bis der i3 geliefert wurde. Ich habe seitdem keine Stunde die Entscheidung bereut. Es ist eine völlig andere Art und Weise Auto zu fahren. Entspannt, gelassen, und wenn es einen juckt, jederzeit den Ampelsprint zu gewinnen. Selbst längere Strecken sind Dank CCS Ausbau so gut wie kein Problem mehr.
    Jetzt schon viel Spaß damit!

    • Dankeschön :) Wusste gar nicht, dass Du schon länger elektrisch unterwegs bist. Ich hoffe auch, dass wir nicht allzu lange warten müssen, und ich bin mir sehr sicher, die Entscheidung nicht zu bereuen. Allein die Probefahrten waren schon sehr großartig :)

  2. Die theoretische Reichweite von 280 km wäre mir/uns einfach zu wenig, um das Auto als vollwertigen Ersatz anzusehen.

    Und Öko hin oder her … wo der Strom herkommt spielt keine Rolle?
    Wenn alle Elektroautos fahren sollen, müssen die Kraftwerke aber Sonderschichten fahren und der Umwelt so Gutes tun …

    • Dass nicht jeder mit 280km Reichweite auskommt, verstehe ich. Ich kenne Dein Fahrprofil nicht. Uns reicht das locker. Zu 99% fahre ich unter 100km am Tag. Und für die paar mal im Jahr, an denen es weiter weg geht, sehe ich kein Problem darin, unterwegs nachzuladen.

      Und natürlich spielt es eine Rolle, wo der Strom herkommt. Kohle- und Atomstrom wären natürlich Blödsinn. Und mit der Thematik, wo der Strom denn herkommen soll, wenn alle Elektroautos fahren, habe ich mich noch zu wenig befasst. Aber das geht ja auch nicht von heute auf morgen. Da vergehen noch viele Jahre, und bis dahin denke ich, ist das ein gelöstes Problem. Wie das mit der Reichweite sicher auch ;)