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Xiaomi Mi Band

„Warum kauft der sich denn jetzt ein neues Fitness-Armband, wenn er doch eine Apple Watch hat?“ wird sich der Eine oder Andere von euch jetzt denken. Die Frage ist natürlich berechtigt. Die Apple Watch ist mittlerweile mein Fitness-Tracker Nummer 1. Sie macht viele Sachen ziemlich gut. Allem voran schafft sie es tatsächlich, mich zu motivieren. Aber dazu ein andermal mehr. Schließlich geht es hier nicht um die Watch, sondern um mein neues Gadget, das Xiaomi Mi Band. Das Mi Band unterscheidet sich auch nicht sehr vom Misfit Shine, den ich lange Zeit benutzt habe. Beide sind wasserdicht, zeigen den Fortschritt mit LEDs an und zeichnen automatisch Schlafphasen auf. Der Vorteil vom Mi Band ist vielleicht noch, dass hier keine Batterie gewechselt werden muss, sondern der Akku (angeblich alle 30 Tage) geladen werden will. Und vor allem: Das Mi Band hat einen Vibrationsmotor, den der Shine nicht hat, und es ist ziemlich billig. Direkt aus China zahlt man an die 14€, und hier bei Amazon ca. 20-30€. Das ist doch schon mal was.

Mi Band nah

Der Hauptgrund für mich, das Mi Band zu kaufen, war allerdings etwas, was die Apple Watch leider (noch) nicht kann. Nämlich meinen Schlaf aufzeichnen, und mich in einer günstigen Schlafphase mit Vibration am Handgelenk wecken, um vielleicht nicht so gerädert aus dem Bett steigen zu müssen. In den letzten Nächten habe ich schon mal meinen Schlaf aufzeichnen lassen. Das Ergebnis sieht ähnlich aus, wie beim Shine, nur dass sich mehr Details anschauen lassen. Beim Mi Band erhält man z.B. noch die Zeiten, von wann bis wann welche Schlafphase gedauert hat. Auch sehr interessant.

Schlafanalyse

Was aber leider im Moment bei mir nicht funktioniert, ist die Übertragung der Schlafdaten in Apples Health-App. Hier landet immer nur der Wert „00:00-00:00 Uhr“. Aber da warte ich jetzt mal ab. Evtl. liegt das ja auch an der iOS9Beta, die gerade auf meinem iPhone läuft.

Da ich jetzt ein paar Wochen Urlaub hatte, habe ich mich natürlich auch noch nicht vom Mi Band wecken lassen. Bin ja nicht doof ;) Am Montag muss ich aber wieder ran, und so darf dann das Mi Band mal zeigen, ob es mich sanfter aus dem Schlaf holt, als ein plumper Wecker. Ein bisschen Angst habe ich ja schon von der Vibration am Handgelenk. Ich glaube, dass es mich da schon ziemlich reißt. Aber wir werden es sehen. Und wenn ich ein bisschen Erfahrung mit dem Mi Band als Wecker habe, werde ich den Artikel hier ergänzen.

Und jetzt, schlaft gut.

Update 08.10.2015: 

Nun sind einige Wochen vergangen, in denen ich mich vom Mi Band wecken ließ. Gleich mal vorweg: Das Band hat immer noch 10% Akku, und das nach 41 Tagen Benutzung. Finde ich ziemlich cool :)

Und jetzt zum Wecker. Das Mi Band schafft es tatsächlich, mich in Schlafphasen zu wecken, die etwas leichter sind. Jedenfalls hat es mich bis jetzt kein einziges Mal aus dem Tiefschlaf gerissen. Mir gefällt auch sehr gut, dass es nicht gleich bei der ersten Bewegung das Wecken anfängt, sondern immer noch etwas abwartet. Das hilft sehr dabei, zu vermeiden, dass ich mich nicht mehr zu bewegen traue, nur damit der Wecker nicht losgeht ;)

Allerdings muss ich sagen, dass das Vibrieren schon eher unangenehm ist, und es sehr unschön dröhnen kann, wenn man gerade blöd auf dem Band liegt, oder mit dem Arm in Kopfnähe ist. Ein Tippen, wie bei der Apple Watch wäre schon deutlich angenehmer. Aber gut, da bin ich jetzt halt wahrscheinlich auch zu verwöhnt von der Uhr.

Allgemein würde ich aber sagen, dass das Mi Band den Zweck erfüllt, für den ich es gekauft habe. Es weckt mich möglichst aus leichtem Schlaf, und hilft mir, etwas frischer in den Tag zu starten. Wunder sollte man sich aber natürlich keine erwarten. Zu wenig Schlaf bleibt zu wenig Schlaf, egal in welcher Schlafphase man geweckt wird ;)

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